Veranstaltungen Offene Kirche
Benefizveranstaltungen für die Stadtkirche St. Michael
Veranstaltung in Kalenderübersicht

27. - 28. Januar 2012 Tagung „Offene Arbeit als Raum protestantischer Bildung“
Senatssaal des Uni-Hauptgebäudes, Fürstengraben 1

Thema wird die Offene Arbeit der Evangelischen Kirchen in der DDR mit Fokus auf den Thüringer Raum sein. Mitwirkende sind u.a. Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz, KR Frieder Aechtner (EKM), Prof. Dr. Klaus Fitschen, Dr. Aribert Rothe, Thomas „Kaktus“ Grund, Probst i.R. Dr. Heino Falcke, Pfr. Uwe Koch.

Das komplette Programm für beide Tage ist als Flyer erhältlich, Informationen finden Sie auch unter www.pbt.uni-jena.de

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten:
Institut für Bildung und Kultur der FSU Jena, Nikola Herold, Tel. 03641 - 94 53 20 oder: Nikola.Herold@uni-jena.de
Als Begleitmaterial wird eine Quellenedition mit dem Titel „Offene Arbeit der evangelischen Kirche in der DDR. Thüringer Horizonte“ angeboten.

2. März 2012
Steht auf für Gerechtigkeit Weltgebetstag — Malaysia


Frauen aller Konfessionen laden ein
Selamat Datang – Willkommen in Malaysia

In diesem Jahr richtet der Weltgebetstag unsere Blicke auf das ferne Land Malaysia. Malaysia liegt in Südostasien. Es besteht aus den Landesteilen West-Malaysia mit der Hauptstadt Kuala Lumpur und Ost-Malaysia auf der Insel Borneo. Die beiden Landesteile sind durch das Südchinesische Meer etwa 500 km voneinander getrennt. Malaysia ist seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig.

Malaysia ist ein multinationales und multikulturelles Land mit 24 Millionen Menschen. Gut die Hälfte der Bevölkerung sind Malaien. Weiterhin gehören Chinesen und Inder zur Bevölkerung sowie fast 30 verschiedene einheimische Volksgruppen, die friedlich zusammenleben. Zwar ist der Islam die offizielle Religion Malaysias, es besteht jedoch Religionsfreiheit und Buddhismus, Hinduismus, Christentum und traditionelle Religionen werden praktiziert.

Dem Christentum gehört mit etwas mehr als 9 % nur ein kleiner Teil der malaysischen Bevölkerung an.

Malaysia hat einen Slogan für den Tourismus und der lautet: „Malaysia - wahrhaftig ganz Asien“. Dieser Slogan nimmt Bezug darauf, dass Malaysia eines der wenigen Länder in Asien ist, in denen sich die reichen indischen, chinesischen und malaiischen Hochkulturen vermischt haben und friedlich nebeneinander existieren.

Malaysia kann ein Modell und Beispiel für andere Länder sein, wenn es gelingt, den Geist dieser Harmonie unter den verschiedenen Ethnien und Religionen weiterhin lebendig zu erhalten.

In ihrer Liturgie zum Gottesdienst des Weltgebetstags 2012 beschreiben die christlichen malaysischen Frauen den Reichtum dieser lebendigen Vielfalt. Klar und unerschrocken nennen sie aber auch Probleme und Ungerechtigkeiten, zu denen sie als Christinnen nicht
schweigen wollen.

Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen.

Zum beharrlichen Widerstand gegen Ungerechtigkeiten ermutigen zwei biblische Gestalten: eine Witwe, die sich gegen einen ungerechten Richter durchsetzt (Lk 18, 1 - 8) und der Prophet Habakuk, der bei Gott gegen Elend, Gewalt und Barbarei protestiert. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen der Liturgie und vieler Menschen weltweit.

Räume im Gemeindehaus mieten

Das Gemeindehaus Stadtmitte in der August-Bebel-Straße 17 bietet Ihnen Räumlichkeiten zum Mieten für Veranstaltungen verschiedenster Art, wie z.B. Feste, Seminare u.v.a., an.
Wenn Sie dieses Angebot nutzen möchten, wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro im Gemeindehaus
Telefon: 03 641/ 36 69 20.

Vermietung nicht am Sonntag.

Öffnungszeiten Büro:
Mo. 08:00 - 11:00 Uhr
Di. 14:00 - 16:00 Uhr
Mi. 11:00 - 14:00 Uhr
Do. 10:00 - 11:00 Uhr
Fr. 14:00 - 17:00 Uhr

Förderverein zur Sanierung der Stadtkirchenorgel gegründet

Am 6. Mai wurde von 13 Gründungsmitgliedern in der Sakristei der Stadtkirche St. Michael in Jena der Verein zur Sanierung der Stadtkirchenorgel ins Leben gerufen. Zum Vereinsvorsitzenden des „Orgelverein St. Michael, Jena“ wurde Dr. Jörg Vogel, Leiter des Kulturausschusses der Stadt Jena und Mitglied der Gemeindeleitung an der Stadtkirche, gewählt. Der Verein betrachtet es als seine Hauptaufgabe, einen überwiegenden Teil der für Sanierung und Erweiterung der Orgel veranschlagten 300.000 Euro u.a. durch Spendeninitiativen, Benefizkonzerte, Orgelpfeifenpatenschaften usw. einzuwerben. Die Orgel mit 53 Registern wurde 1962 von der Firma Alexander Schuke/Potsdam errichtet, nachdem die 1909 gebaute große Sauer-Orgel mit über 100 Registern im März 1945 bei Bombenangriffen auf Jena zerstört worden war. LKMD Martin Meier, Organist an der Stadtkirche, nennt als vordringliche Arbeiten die Reinigung des Instruments, die Beseitigung von Oxidations- und Korrosionsschäden, die komplette Nachintonation sämtlicher
rund 4.500 Pfeifen sowie u.a. den Ersatz der pneumatischen Registertraktur durch eine elektronisch-computergesteuerte. Im Blick auf die Interpretation romantischer und moderner Orgelliteratur ist geplant, die Orgel um 12 bis 14 Register als Schwellwerk zu
erweitern. Die Orgel von St. Michael ist in Jena ohne Zweifel das am häufigsten gespielte Instrument: Neben dem Einsatz im Gottesdienst erklingt sie von Mai bis Oktober wöchentlich in der Reihe der Orgel-Musiken, bei der neben Thüringer Organisten regelmäßig auch bekannte in- und ausländische Künstler gastieren. Der Verein hat sich zum Ziel gestellt, in den kommenden Jahren die Schuke-Orgel der Stadtkirche saniert zu haben; möglichst spätestens bis zum 500. Reformationsjubiläum 2017.