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Region West » Kirche Milda
Die ursprünglich romanische Saalkirche erhielt im 13./14. Jahrhundert einen quadratischen Chorturm und um 1500 eine nördlich angesetzte ursprünglich zweigeschssige Sakristei mit einem Kreuzgratgewölbe und mit einer Gruft im Untergeschoss.
Die Kirche steht auf einem rechteckigen Kirchhof mit Wehrmauer und ehemals vier niedrigen Ecktürmen, von denen nur einer erhalten ist. In der Mauer sind zweiläufige Schlitzscharten.
Nach einem Brand 1793 wurde das Mansarddach 1795 bis 1799 (Inschrift am Westportal) wieder aufgebaut.
Auf der Saalsüdseite befindet sich ein zugemauertes romanisches Rundbogenfenster, weiterhin sind eine vertikale und unter der Traufe eine horizontale Baufuge zu erkennen.
Der Turm mit massiver Tgewölbetonne im Erdgeschoss hat eine geschweifte Haube und Laterne mit Wetterfahne (1882).
Der Saal hat umlaufende, an den Längsseiten zweigeschossige Emporen und eine Flachdecke, der rundbogige Triumphbogen wurde durch einen Einbau zugesetzt.
Quelle:
-Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Thüringen, 1998
-Arbeitsheft des Thür. Landesamtes für Denkmalpflege, Neue Folge 2, Mittelalterliche Dorfkirchen, R. Müller, 2000