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Region Göschwitz-Rothenstein » Kirche Jägersdorf

In einer Papsturkunde Gregors IX. bestätigt der Naumburger Bischof Engelhardt verschiedene Stiftungsgüter und unter anderem auch die Pfarrkirche zu Lobde zusammen mit fünf Kapellen, darunter eine in Jägersdorf. Aufgrund dieses Dokuments wird deutlich, dass zu dieser Zeit eine Kapelle bestanden haben muss, die aber aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands um 1700 beseitigt wurde. Es erfolgte im Jahr 1713 innerhalb von 12 Wochen der Neubau der heutigen Kirche, sie wurde also im selben Jahr in Anwesenheit des Herzogs von Gotha-Altenbug geweiht, der Herzog - damaliger Kirchenpatron - trug die Hälfte der Baukosten.

Kirche in Jägersdorf

Das heutige Kirchlein ist eine Saalkirche mit einem Walmdach und Dachreiter aus dem Jahr 1713, dazu findet sich eine Bauinschrift an der Südseite des Langhauses. Über dem Portal sind Monogrammkartuschen angebracht, von Friedrich II., Herzog von Gotha-Altenburg und ein sächsisches Wappen.

Das Innere der Kirche wird von einer dreiseitigen, zweigeschossigen Empore gegliedert, über dem Mittelraum lastet ein hölzernes Spiegelgewölbe.








Ausstattung

  • KANZELALTAR
  • BEICHTSTUHL
  • Zwei TAUFGESTELLE, kelchförmig ausgeführt
  • Taufgestell aus rotem Sandstein mit der Jahreszahl 1589
  • Taufgestell aus Holz, frühes 18. Jahrhundert, aus der Erbauungszeit der Kirche
  • ORGEL aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Bemaltes hölzernes KINDEREPITAPH aus dem Jahr 1704